Den Überblick behalten durch „Ordnung mit System“?

Da ich am allerliebsten frisch-fröhlich drauflos arbeite mit Strick- oder Häkelnadeln, habe ich fast alle Teile, die aktuell in meinen Shops sind, fertig hier liegen. So eine feine, unbehandelte, zarte Biomerino würde sicher auch diversen Motten tooootal gut schmecken. Allein der Gedanke ist schon ein Albtraum für mich!!!

Wenn ich mir nun vorstelle, jemand ordert einen Artikel aus meinem Shop und ich entdecke beim letzen Durchsehen, da hat sich wer durchgefuttert …… Nein – bitte nicht!!!!

Oder ich wickle so einen kostbaren Wollstrang aus meinen Vorräten mit weit über 300 Metern von Hand zum Knäuel und plötzlich finde ich Fraßspuren …. zum Glück wurde ich davon bisher verschont.

Deswegen hab ich meine Sachen alle in Kisten mit Deckel und zusätzlich steckt überall ein gefaltetes Papiertaschentuch mit in den Kisten, das immer mal wieder mit einem Tropfen Lavendelöl betropft wird. Bisher hatte ich damit Glück. Auf Holz klopf!!!

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Eine Kiste voll Biomerino für die Rechenhelfer mit ungefärbtem Wollvlies zum Füllen

Dieser Tage hab ich endlich mal in meine Kiste mit den Rechenhelfern Ordnung gebracht, denn das wurde langsam umständlich, immer die verhedderten Ketten zu entwirren …. Ich habe mir ein paar Kleinteilemagazine im Baumarkt geholt, und jedem Helferlein sozusagen ein eigenes Zimmer zugewiesen. Somit behalte ich den farblichen Überblick und sollte ich im Dezember auf den Markt gehen, dann kann ich die Rechenhelfer darin gleich präsentieren. Das Problem am Marktstand ist nämlich exakt das Gleiche: Die Rechenketten verheddern sich, wenn da mehrere in einem Körbchen/einer Kiste liegen.

Ich bin absolut gegen Plastik, aber zur Aufbewahrung von wolligen Sachen hab ich bisher keine echte Alternative zu Plastik gefunden. An Holzkisten steht doch immer mal irgendwo ein kleiner Span ab und schwupps hat sich ein Faden gezogen. Das kann ich somit nicht gebrauchen. Andere Aufbwahrungsmöglichkeiten (Körbe z.B.) lassen sich nicht mottendicht verschließen – untauglich.

Recheneulen Sortimentskasten a

Somit lagert mein Vorrat in Stapelkisten mit Deckel, oder eben solchen verschließbaren Kleinteilemagazinen, bzw das Katzenspielzeug, das schon fertig ist, in großen Vorratsgläsern mit Drahtbügel. Bei denen muss ich nur zwei Mal im Jahr die Gummidichtungen wechseln, denn Herr Baldrian kennt kein Halten…. nach ein paar Monaten ist die beste Dichtung durchdrungen und bei jedem Vorübergehen nehme ich eine Nase voll Baldrian mit, ob ich will oder nicht. Ich hab eben ein feines Näschen. 😉

Nun meine Frage an euch:

Wie haltet ihr es mit eurer Vorratshaltung bei Wolle und fertigen Artikeln? Wie sieht eure „Ordnung mit System“ aus? Freu mich über eure Rückmeldung! 🙂

6 Kommentare

  1. Moinsen 🙂

    Ich finde Deine ‚Zimmerchen‘ für die Rechenhelfer klasse. Einerseits sind sie so tüdelfrei aufbewahrt und als Präsentationskästen für Märkte sehen sie auch super ordentlich aus.

    Ich habe ja nicht so viel Wolle, aber jede Menge Kleinkrams an Material, Utensilien zum Malen usw. Gute Aufbewahrungen und Unterbringungen sind das A und O, wenn man auch nach Jahren noch den Überblick behalten möchte. Der Besteckkorb aus unserer ehemaligen Spülmaschine dient beispielsweise inzwischen als Pinselkörbchen – echt praktisch!

    Also, dann weiter anpacken und liebe Grüße 🙂

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  2. So richtig eine Frage für mich
    Guten Morgen, Angela
    Nachdem ich vor einigen Wochen in einer vernachlässigten Kiste auf dem Schrank (stand da seit über 2 Jahren) Motten gefunden habe, habe ich alle Wolle ans Licht gezerrt, den Licht mögen die Viecher nicht, genausowenig Bewegung im Material.
    Also habe ich jetzt meine besondere Wolle im offenen Regal, da kann ich sie auch täglich bewundern, ist nach Farben als Regenbogen sortiert, und den Rest hauptsächlich in durchsichtigen Klarsichtboxen, auch mit Mottenpaier oder Lavendelöl darin. Und sie werden öfter mal bewegt und durchsortiert.
    Meine fertigen Sachen habe ich ebenso in Klarsichboxen, nach Größen sortiert, allerdings sind die nicht Mottensicher verschlossen, weil ich da ständig dran bin, da traut sich keine Motte ran.
    Viele Grüße
    Solveig

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    • Autsch!!!! Ja, ich weiß, dass viel Betrieb die Untermieter am besten abhält (Maulwürfe im Garten ja auch 😉 ), aber über den Sommer ist in meinen Vorräten und erst recht in den Kisten mit den dicken Teilen eher wenig los gewesen…

      An die Fotos von deiner neuen Zimmereinrichtung/den offenen, bunt befüllten Regalen kann ich mich noch erinnern…. aber ich will die Sachen auch noch katzengeschützt aufbewahren. Ich steh ganz und gar nicht auf Katzenhaare bei Sachen, die hier raus gehen. Da kann ich ziemlich pingelig sein. Zum Glück interessiert mein Garn meinen Herrn Kater überhaupt gar nicht (er ist schon älter und etwas kränklich), aber man weiß ja nie… 😉 …also alles ab in die Kiste.

      Dein System nach Größen wäre auch eine Option.

      Liebe Grüße – Angela

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  3. Meine Katzen haben Arbeitszimmerverbot 🙂

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