Lieblingsrezepte: Veganes Menü für meine Gäste

Vor einigen Tagen hatte ich Gäste und da nun schon längere Zeit in meiner Küche keine tierlichen Zutaten mehr Verwendung finden, habe ich versucht, ein kleines, veganes Menü zusammenzustellen, das auch Omnis schmecken könnte.

So war es dann auch. Alle wurden satt und fanden die einzelnen Gerichte sehr lecker, auch wenn man(n) noch immer zwischen Haustieren und Nutztieren sehr wohl Unterschiede mache…aber ein Menü ohne Fleisch schon auch mal schmecken würde…. man esse zu Hause ja auch nicht jeden Tag Fleisch…

Nunja, alle Veganer kennen diese Art Diskussion, die eigentlich keine ist. Sie ist sinnlos. Ich lasse mich da gar nicht weiter drauf ein, weil ich mich nur aufrege, ich damit aber nichts bewege.

Für alle, die es aber interessiert, habe ich hier die Links zu den verwendeten Rezepten zusammengestellt.

Fotos habe ich leider keine machen können, dazu war einfach keine Zeit. 🙂

Als Aperitiv gab es Jarasole Rosè Vino Frizzante, dessen Farbe in der Flasche mir schon im Geschäft so gefallen hatte. Dass er nur halbtrocken war, fiel mir erst beim Trinken auf. Ich mag es eigentlich lieber ganz trocken. 😉

Als Vorspeise gab es Ofenkürbis mit Tahin-Sauce, wobei ich die Joghurtsauce mit selbstgemachtem Joghurt aus Cashews anrührte (105 g Cashews 150 ml Wasser, 1,5 EL Zitronensaft, 1,5 EL Obstessig, Salz). Allgemeine Meinung: Extrem lecker!

Als Hauptgang servierte ich ein am Vortag gerührtes Süßkartoffel-Gemüse-Chili, weil ich keine längere Wartezeit zwischen den einzelnen Gängen einplanen wollte für z.B. eine Lasagne. Es war sehr lecker!

Als Nachtisch genossen wir (ebenfalls am Vortag zubereitete) Schokoladen-Mousse aus Kokoscreme, die ich mit einer Prise Zimt etwas weihnachtlicher habe schmecken lassen, mit Granatapfelkompott (aus dem Ärmel, in leicht angedicktem Traubensaft untergerührt, ohne die Kerne mitzukochen, ähnlich wie eine rote Grütze) und Kakao-Nips. Diese leckere Mousse sollte zimmerwarm serviert werden, da sie sonst -für meinen Geschmack- zu fest ist.

Zum Essen gab es einen trockenen rheinhessischen Silvaner aus dem Bioladen zu trinken.

Als Hauptgericht-Alternative (und zum Merken für mich selbst) hatte ich mir noch eine lecker aussehende Gemüse-Lasagne ausgesucht, die ich dann aber wegen der Doppelbelegung des Backofens nicht zubereitet habe.

Menüs für Gäste müssen sich bei mir immer so vorbereiten lassen, dass ich mich um meine Gäste kümmern kann, und nicht in der Küche stehen muss, denn ich organisiere das allein. Wozu soll ich mir Gäste einladen, wenn ich dann in der Küche stehe und sie alleine am Tisch sitzen… wir wollen uns schließlich unterhalten. 🙂

Zusatzinfo: Ich selbst ernährte mich schon seit rund 20 Jahre vegetarisch, bevor ich vor etwa einem jahr begann, auch noch Milch, Käse, Eier und Co aus meinem Speiseplan zu verbannen, von daher gibt es bei mir keine Fleisch-Ersatz-Produkte. Ich habe kein Bedürfnis danach, bzw ich kann das oft auch einfach nicht essen (Konsistenz erinnert mich zu sehr an Fleisch). Ob es meinen Gästen geschmeckt hätte, kann ich somit nicht sagen.

Es war ein rundum gelungener Abend und alle waren satt, glücklich und zufrieden. Ziel erreicht! 🙂

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