Bienchen

Neues Katzenspielzeug für die Mäusemanufaktur: Geht das als Bienchen durch?

Wenn ich viel am PC sitze, wie in der vergangenen Woche, dann brauche ich als Ausgleich unbedingt etwas, was ich mit meinen Händen machen kann.

Die Idee kreiste schon länger in meinem Kopf, ich wollte mal was Geflügeltes machen.  Da derzeit häufig Bienen das Objekt der Begierde sind ( im Winter können sie einen in echt ja nicht ärgern), dachte ich mir, das probier ich doch mal aus.

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Für Katzenspielzeug muss die Form stark vereinfacht sein, damit das Spielzeug gut kullern kann, außerdem darf nichts dran sein, was das Katz‘ beim ausgelassenen Spielen abreißen und im schlimmsten Fall sogar auffressen könnte. Somit fallen Knöpfe oder Perlen als Augen schon mal ganz weg. Für mich jedenfalls, mein Katzenspielzeug wird so sicher gemacht, wie irgend möglich.

Das Ding, das mal ein Katzenspielzeug werden soll, muss einen ausreichend großen Hohlraum haben, damit ordentlich Baldrianwurzel  und Katzenminze hineingestopft werden kann – nicht ohne eine Lage Füllwatte außenherum, damit nichts rausfallen kann – und es muss natürlich auch noch ein wenig zu erkennen sein, um was es sich da handeln soll.

In diesem Fall ein summendes, geflügeltes Objekt, welches uns in der warmen Jahreszeit öfters um die Ohren brummt: Eine Biene? Eine Hummel vielleicht?

Soweit – so gut! Hier zeige ich euch nun, was ich gestern Abend, als es mich nach dem Neuaufsetzen meines Blogs ziemlich erschöpft aufs Sofa trieb.

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Anmerkung zu meinem Katzenspielzeug für die Mäusemanufaktur:

Es ist fast immer aus handelsüblichem Polaycrylgarn (keine Billigware) hergestellt, was sich einfach als die resistenteste Faser erwiesen hat gegen sabbernde Mäulchen und tretelnde Krallen. Microfaser gibt irgendwann auf, Wolle filzt, Baumwolle lässt sich von kräftigen Katzentieren auch mal durchbeißen.

Die Baldrianwurzel kaufe ich in einem Kräuterteefachgeschäft, wo ich weiß, dass ich eine Teequalität bekomme, die richtig heftig riecht, weil sie immer superfrisch ist. Im Winter fällt es mir mintunter fast schwer, solche Stinkies herzustellen, wenn ich nicht lange genug lüften kann, um den Duft (manche Menschen nennen das auch Gestank) wieder aus der Wohnung zu bekommen. Wir sind manchmal tagelang ein wenig *auf Baldrian*, Sir Henry und ich, wenn Duft duch die Wohnung wabert….

Die echte Katzenminze, auch Catnip genannt, hat Bio-Qualität und wird ebenfalls im Kräuterfachhandel geordert, ist aber nicht ganz so einfach zu bekommen, weil ich irgendwo gelesen habe, manche Menschen würden das krautige Zeug rauchen.  Oha!!! 😎

Sir Henry muss für sein Fresschen hier arbeiten. 😉 Er ist fest angestellter Katzenspielzeug-Tester. Wenn das Testobjekt so richtig nass gesabbert und mit vier Füßen durchgetretelt ist, dann darf es irgendwo hoch oben auf einem Möbelstück durchtrocknen, bevor es in einem Schraubglas verschwindet, um dort vor sich hinzumüffeln bis zum nächsten Einsatz. Sir Henry schläft nach getaner Arbeit entspannt und tief.

Katzenspielzeug mit Baldrian und/oder Katzenminze sollte nicht als Dauerspielzeug benutzt werde, sondern nur zwischendurch immer mal wieder, weil es doch schon starke Reize setzt.

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Wer so ein geflügeltes Stinktierchen haben will und nicht selber machen kann, sollte sich demnächst mal in meinem Shop Mäusemanufaktur umsehen, ich werde aber erst noch ein wenig experimentieren. Vielleicht sollte ich mal einen richtigen Ringelbauch machen? Heute Abend. 😉

 

 

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